Aktuelle Veranstaltungen der Regionalgruppe Saarbrücken

Leitung

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Andrea Franz
saar@bsb-office.de

Iris Hansen
saar@bsb-office.de

Jahresprogramm

  • Sie wollen sich über Neuigkeiten zum Berufsbild Sekretär/-in/Assistent/-in informieren und austauschen?
  • Sie möchten sich beruflich und persönlich weiterbilden oder suchen nach neuen Ideen, um Ihren Alltag noch besser meistern zu können?

Dann lernen Sie uns kennen:
Kommen Sie zum bSb und der Regionalgruppe Saar. Wir sind 50 Kolleginnen aus dem ganzen Saarland, tätig in den verschiedensten Funktionen in Wirtschaft, Dienstleistung und Verwaltung.

Unsere Kompetenzen im fachlichen, sozialen und methodischen Bereich erweitern wir in monatlichen Treffen und bauen damit unser Netzwerk aus. Gerne begrüßen wir Sie als Gast bei unseren Veranstaltungen. Lassen Sie uns das Büro zum Strahlen bringen – machen Sie mit!

Die Regionalgruppe Saar freut sich auf Sie.

Ihre Regionalleitung Saar

 


 Unser Jahresprogramm

Jahresprogramm 2017

 

Programmrückblick:

 

„Unser Gehirn – Unser Gedächtnis“ am 08.11.2017
Training für ein besonderes Organ mit Alexia Nickels, Bürgerzentrum Mühlenviertel, Saarbrücken

Unser Gehirn – ein besonderes Organ, das die besten Ergebnisse bereitstellt, wenn es richtig bedient wird, sagt Alexa Nickels als Ganzheitliche Gedächtnistrainerin. Doch eine allgemein gültige Bedienungsanleitung gibt es nicht. Jede/r von uns hat eine individuelle Art und damit unterschiedliche Möglichkeiten, das Gehirn trainieren zu können.

Was ist zu tun, damit Informationen die 3-5 Sekunden Aufenthalt im Ultrakurzzeitgedächtnis überstehen und in den Arbeitsspeicher des Kurzzeitgedächtnisses aufgenommen werden? Namen als Beispiel können laut wiederholt oder aufgeschrieben oder in Form einer Visitenkarte „Bestand“ bekommen. Auch während des Aufenthaltes im Kurzzeitgedächtnis ist Wiederholen angesagt: einen Vermerk machen, Daten in eine Kartei notieren, dem Kollegen vom Besuch der Person X erzählen, sich zum Namen eine Eselsbrücke bauen usw. Dann sollte der Namen den Weg ins Langzeitgedächtnis finden, wo er codiert abgelegt wird. Deshalb dauert es manchmal, bis er wiederauftaucht, doch verloren geht nichts.

Leichter geht es, wenn Daten oder Fakten mit Bildern verknüpft werden (keine realen Fotos, sondern Fantasie, Gefühle, Düfte, Musik). Auch das kann frau trainieren und damit die Vorteile der Männer beim mathematisch-logischen Denken minimieren.

Wir behalten nur 70 % von dem, was wir sprechen, und 90 % von dem was wir tun. Wenn wir also etwas lernen wollen, ist nur lesen keine Option, sondern es gilt, darüber zu sprechen, etwas auszuprobieren, eine Zusammenfassung zu machen oder sonst aktiv zu werden.

Aktivität an der frischen Luft ist wichtig, damit das Gehirn seine Arbeit gut machen kann und unser Gedächtnis funktioniert. Weiter ist Mäßigung angesagt, vor allem bei Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol. Sinnvoll ist viel Trinken (Wasser, verdünnte Obstsäfte, Tee) und seine Wohlfühlfaktoren zu steigern: Stress, Streit, Überlastung reduzieren und mit langen Spaziergängen, Wellness-Behandlungen, Lesestunden auf der Couch u. ä. ausgleichen.

Dann funktionieren auch unsere vier Gedächtnissysteme besser: das episodische Gedächtnis behält autobiographische und singuläre Ereignisse (Hochzeit, Geburtstage, besondere Reisen), das semantische Gedächtnis ist zuständig für das Schulwissen, Wortschatz, allgemeine Zusammenhänge, das prozedurale Gedächtnis beinhaltet unser Können mit motorischen und mechanischen Fertigkeiten und Handlungsabläufen und das vierte Gedächtnis heißt Priming oder Bahnung, das ist die Möglichkeit, vorangegangene Reize zu nutzen.

Nutzen können wir die Plastizität unseres Gehirns auch, um seine Leistung zu stärken. Wahrnehmen, Merken, Konzentrieren, kreatives Denken, logisches Denken, das sind einige von insgesamt 12 Bereichen, in dem durch Üben und Trainieren eine Leistungssteigerung möglich ist.

Frau Nickels hat insgesamt 17 hilfreiche Tipps zum leichteren Merken und Lernen zusammengestellt. Sie zu wiederholen, dafür reicht hier der Platz nicht. Nur eine, die für mich mit die wichtigste ist, greife ich heraus: Motivation ist die Basis alles Lernens – Sinn und Ziel des Merkstoffes zu erkennen, ist der Wegbereiter zum Merkprozess.

Motivation ist nicht nur die Basis des Lernens, Motivation ist auch die Basis des Wollens – auch Sie werden einen Grund finden, warum sich Gedächtnistraining lohnt und dann heißt es üben, üben, üben, um die Kompetenzen und Fähigkeiten seines Gehirns auszubauen und zu nutzen.

Und das Beste: es ist nie zu spät, um damit anzufangen, denn das Gehirn ist auch im fortgeschrittenen Alter noch fähig, neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen aufzubauen und zu erhalten.

Bericht: Iris Hansen

 

„Frauen.Finanzen-Freiheit“ am 18.10.2017
Iris Langguth, Schnabels Restaurant

Iris Langguth ist Diplom-Betriebswirtin und Versicherungsfachfrau. Sie beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Versorgungssituation speziell von Frauen in verschiedenen Lebensabschnitten und betreut die Themen Finanzen, Versicherungen, Vermögensaufbau.

Der interaktive Vortrag ist wie folgt gegliedert:

  1. Finanzielle Freiheit in allen Lebenslagen
  2. Vorsorge aktuell: Rentenniveau, Stolpersteine, Renteninformation
  3. Vermögensaufbau: Altersvorsorge, Sachwerte
  4. Ausblick
  1. Finanzielle Freiheit

Das bedeutet, sich etwas kaufen zu können, wenn ein Überschuss angespart ist, wenn keine Darlehen oder finanzielle Verpflichtungen mich binden. Wichtig ist es, sich einen Überblick zu verschaffen über die monatlichen und jährlichen Einnahmen und die Ausgaben, vor allem die Fixkosten, wie Miete, Wohnnebenkosten, Auto, Versicherungen etc. Leasing von Produkten führt zu Unfreiheit.

Durch einen 450 €-Job können die Einnahmen aufgestockt werden. Mit der Vermarktung von Fähigkeiten können Einnahmen kreiert werden.

  1. Vorsorge aktuell

Das aktuelle durchschnittliche Rentenniveau liegt bei Frauen bei 500 €, bei Männern bei 1.000 €. Gründe, die diese Differenz verursachen, liegen in der Kindererziehung, zu langen Jobpausen, Teilzeitarbeit, Arbeitslosigkeit, Mini-Jobs, Arbeit in schlecht bezahlten Branchen, Ungleichheit der Gehälter, Scheidungen, Todesfälle, Witwenrente. Wichtig ist eine Risikoabsicherung z. B. beim Hausbau.

Die Regelalterszeit steigt von 65 auf 67 Jahre, ab Jahrgang 1964 beträgt das Renteneintrittsalter 67 Jahre. Wenn man früher in Rente geht, bedeutet dies Abschläge von 0,3 % pro Monat.

Über die Rentenpunkte errechnet sich die Rente. 1 Rentenpunkt für den Durchschnittsverdienst von 37.103 €/Jahr (Stand 2017), d.h. bei 20 T€ 0,590 Entgeltpunkte, bei 50 T€ 1,3476 Entgeltpunkte. 1 Entgeldpunkt entspricht 31,03 € (Stand 2017). Der Durchschnittsverdienst ergibt nach 35 Jahren eine Rente von 1.086 €/M, nach 45 Jahren 1.396 €/M. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt bei 6.315 €. Das ergibt eine Rente von 2.203 € nach 35 Jahren.

Man kann 36 Monate früher in Rente gehen, wenn man 35 Jahre nachweisen kann.

Kindererziehungszeiten für bis 1991 geborene Kinder bringen 24 Monate (2 Rentenpunkte), danach 36 Monate (3 Rentenpunkte). Pro Kind werden nur 3 Jahre berücksichtigt. Berücksichtigungszeiten betreffen 10 Jahre nach der Geburt des 1. Kindes bis 10 Jahre nach der Geburt des letzten Kindes. Wichtig ist hier die Kontenklärung. Berufsausbildung bzw. Schule und Studium werden teilweise berücksichtigt.

Mini-Jobs sind grundsätzlich rentenversicherungspflichtig, 15 % zahlt der Arbeitgeber, 3,75 % der Arbeitnehmer (4,43 €/M). Ein Verzicht auf die Rentenversicherungspflicht ist möglich, jedoch nicht zu empfehlen.

Bei der Pflege von Angehörigen mit Pflegegrad können auf Antrag 10 Stunden pro Woche berücksichtigt werden. Die gesetzliche Rente ist krankenversicherungs- und steuerpflichtig. Die Krankenversicherung für Rentner beträgt 11 % inkl. Pflegeversicherung. Wer privat krankenversichert ist, zahlt Beiträge auf alle Einkünfte.

  1. Vermögensaufbau

Man sollte früh mit dem Vermögensaufbau anfangen. Dazu bieten sich die betriebliche Altersvorsorge, die Riester-Rente, die Rürup-Rente (Basisrente für Selbstständige) und die private Vorsorge an. Bei der staatlich geförderten Basisrente kann man bis 23 T€/Jahr einzahlen. Auf die Basisrente werden keine KV-Beiträge fällig. Die Riester-Rente ist eine zulagengeförderte, steuergeförderte Rente, in die bis 4 % des Bruttoarbeitslohns umgewandelt werden kann. Die Betriebliche Altersvorsorge wird durch Steuer- und Sozialabgabenerleichterung gefördert. Die Betriebliche Altersvorsorge ist voll steuer- und KV-pflichtig (18,8 %). Wenn der Arbeitgeber den Beitrag mit bezahlt (20 %), lohnt sich die Betriebliche Altersvorsorge.

Eine private Rente zahlt man aus dem Nettolohn, sie kann beliebig hoch sein, wird nicht gefördert und ist bei einer Laufzeit von 12 Jahren ertragsanteilsbesteuert, d. h. die erwirtschafteten Zinsen werden versteuert, sind jedoch nicht KV-pflichtig. Direktversicherungen sind steuer- und KV-pflichtig.

Ein weiterer Baustein sind Sachwerte, wie z. B. Immobilien (Eigentumswohnung, Haus), Gold, Oldtimer. Bei der Anschaffung sollte ein Eigenkapital von mindestens 30 % vorhanden sein. Eine weitere Möglichkeit sind Investmentfonds, die eigener Besitz sind.

  1. Ausblick

Frau Langguth empfiehlt eine Rentenberatung bei der Rentenversicherung, um alle Fragen im Versicherungsverlauf und zur möglichen Höhe der Rente zu klären, und eine Fortsetzung des Vermögensaufbaus.

Nach diesem sehr informativen Abend können wir nun gut vorbereitet noch offene Aufgaben bei unseren Finanzen anzugehen, um sich auch später noch die eine oder andere „Freiheit“ leisten zu können.

Bericht: Iris Hansen

 

„Die Macht der Körpersprache“ am 12.09.2017
Constanze Trojahn, Casino am Staden

„Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in Form von Gestik, Mimik, Habitus und anderen bewussten oder unbewussten Äußerungen des menschlichen Körpers ausdrückt.
Die Körpersprache hat einen entscheidenden Einfluss auf die Rezeption (Verständlichkeit) der eigentlichen, gesprochenen Worte/Botschaft sowie die Wirkung der Person auf ihren Gesprächspartner.“
(Definition des Begriffs Körpersprache aus Wikipedia)

  • Ÿ Was bedeutet Körpersprache konkret?
  • Ÿ Was verrät die Körpersprache?
  • Ÿ Kann man lernen, die Körpersprache seines Gegenübers zu deuten bzw. die eigene Körpersprache bewusst zu kontrollieren?
  • Ÿ Lassen sich dadurch Gesprächssituationen im Büroalltag positiv beeinflussen?

Unsere Körpersprache verrät mehr als wir glauben und sie macht einen Großteil unserer Kommunikation aus. Sie verrät unsere Gefühle und Gedanken; besonders unsere Gesten haben eine enorme Macht. Constanze Trojahn ist Kommunikationstrainerin. Sie gab uns hilfreiche Tipps, wie man seine Körpersprache im Privatleben und Beruf bewusst für sich einsetzen kann.

Zum Schluss noch ein Zitat von Samy Molcho
(Pantomime, Regisseur und Verfasser von mehreren Büchern)

„Der Körper ist der Handschuh der Seele, seine Sprache das Wort des Herzens. Wenn wir offene Sinne und ein waches Auge für die Signale und Kommentare unserer Körpersprache haben, können viele Gespräche und Begegnungen leichter und erfolgreicher verlaufen. Die Kenntnis der Körpersprache öffnet direkte Wege zueinander und einen freieren Umgang miteinander.“

Bericht: Iris Hansen

 

Infotreff mit Produktpräsentation der Firma Durable am 31.08.2017
Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken

Am letzten Tag im August waren wir wieder zu Gast im schönen Staatstheater. Begleitet von den Tönen der letzten Hauptprobe des Ensembles vor dem Beginn der neuen Spielzeit ließen wir uns von Herrn Schoebel in die Produktwelt von Durable entführen.

Uns allen ist Durable als Hersteller von Büroutensilien bekannt, die mit Papier zu tun haben: Postmappen, Klemmhefter (die sie übrigens erfunden haben!), Sichthüllen, Register und vieles mehr. Vielleicht denkt manch einer nun: „Was will Durable in Zeiten der Digitalisierung noch damit? Schließlich geht doch heute alles mobil und digital!“ Doch Herr Schoebel überzeugte uns, dass Durable mit der Zeit geht und die Zukunft im Büro mitgestaltet.

Nein, Durable wird keine Smartphones oder Tablets produzieren. Aber Zubehör dafür! So zeigte Herr Schoebel uns praktische Tablett- und Smartphone-Halter, die sich auf jedem Schreibtisch gut machen und noch dazu nützlich sind. Auch größere Ausführungen für den Einsatz in Foyers oder auf Messen gibt es. Selbst gegen Diebstahl sind die Geräte durch eine spezielle Schließmechanik geschützt.

Für angenehmes Licht am Arbeitsplatz sorgt die – dank Akku – mobil einsetzbare Schreibtischlampe von Durable. Auch hier gibt es mehrere Größen und Ausführungen – alle lassen sich per Touchpad oder Smartphone App steuern. In der App kann man durch Beantwortung einiger Fragen zu seinem Tagesablauf ein persönliches Profil erstellen lassen. Die Lampe wird dann je nach Aktivitätslevel automatisch auf weicheres oder helleres Licht eingestellt, um so den Arbeitsflow optimal zu unterstützen.

Mit der „Coffee Point“ Reihe sorgt Durable für stilvolle Ordnung rund um die Kaffeemaschine und im Besprechungsraum. Sogar ein kleines Tablett ist integriert, auf dem die Untertassen nicht wegrutschen.

Doch auch der traditionellen Produktpalette wird Durable nicht untreu. Inzwischen kommen die Mappen, Register & Co. in frohen Farben daher und bringen so etwas Pfiff in den Büroalltag.

Insgesamt war es ein wirklich gelungener Abend. Ich behalte davon den Eindruck, dass Durable eine Firma ist, die sich wirklich mit ihrer Produktpalette beschäftigt. Die Designer stecken viel Überlegung in ihre Entwicklungen, das spürt man sowohl im Design als auch in der Handhabung der Produkte. Diese Firma ist gut für die digitale Zukunft gerüstet.

Bericht: Iris Hansen

 

Familientag – Besichtigung Schlossberghöhlen und Wanderung rund um den Schlossberg am 22.07.2017

17 Teilnehmern trafen sich bei allerschönstem Wetter zu einem schönen Tag.

Unsere geführte Tour ging in die Schlossberghöhlen im Schlossberg in Homburg. Die Schlossberghöhlen zählen zu Europas größten Buntsandsteinhöhlen mit mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen. Entstanden ist der Buntsandstein vor etwa 250 Millionen Jahren. Neben den interessanten Verfärbungen sind die sogenannten Rippelmarken, die fast überall Decken und Wände kennzeichnen, charakteristisch für die Schlossberghöhlen. Die Höhlen bestehen aus 12 Stockwerken übereinander und erstrecken sich über einen Bereich von 140 Meter Länge und 60 Meter Breite. Derzeit ist die 10. Etage zur Besichtigung freigegeben.

Die Höhlen gehörten zur Festung Hohenburg und wurden 1930 wieder entdeckt. Im zweiten Weltkrieg dienten die Höhlen der Homburger Bevölkerung als Schutz vor Fliegerangriffen.

Nach der Höhlenbesichtigung kam die Wanderung. Herr Friedrich hat die Tour rund um den Schlossberg geleitet, der durch einen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Bliesgau sowie auf einem Abschnitt von Europas bedeutendster Kulturstraße – dem „Jakobsweg“ – führt.

Vor der „großen Kulturwanderung“ wurden wir auf dem Plateau der Hohenburg mit Apfelsecco und einem kleinen Imbiss verwöhnt. Dabei genossen wir die herrliche Aussicht rund um Homburg und Herr Friedrich hat uns die Geschichte der Hohenburg nähergebracht.

Nach der Wanderung kam das Highlight: Im Panorama-Restaurant „Vauban“ des Schlossberg-Hotels wurde uns nach Originalrezepten des 18. Jahrhunderts ein Drei-Gänge-Menü serviert. Das Menü besteht aus einer „Wein-Suppe“ nach höfischem Originalrezept von 1709, „Cardinals-Pastete“ nach höfischem Originalrezept von 1709 mit Salat-Bouquet und traditionell gebackenem französischem Landbrot oder „Barockbrot“ sowie einer ofenfrischen „Rahm-Tarte“ nach regionalem Originalrezept von 1769. Zum Abschluss gab es einen „café à la baroque“, jener einstmals exotischen Luxusgetränke.

Es war eine kulinarisch-kulturelle Soirée rund um den Schlossberg, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Bericht: Roswitha Schuchmann

 

21. März 2017, Hotel Mercure Süd
Onlinevortrag Feel Good Management

In dem Jahr, in dem der Bundesverband das Thema Digitalisierung als Jahresmotto ausgerufen hat, ging die Reginalgruppe Saar mit bestem Beispiel voran und organisierte den ersten Onlinevortrag der Gruppengeschichte. Auch das Thema war ein hochaktuelles: Von der Assistentin zur Feel Good Managerin.

Wir trafen uns wie üblich in einem Tagungsraum, diesmal im Hotel Mercure Süd in Saarbrücken. Unsere Referentin, Carmen Fries, wurde jedoch per Skype aus der Schweiz dazu geschaltet und hielt ihren Vortrag vom heimischen Arbeitszimmer aus.

Carmen Fries hat einen langen Berufsweg als Vertriebs- und Management-Assistentin beschritten. Während eines Auslandsaufenthalts in den USA kam Carmen zum ersten Mal mit dem Thema Feel Good Management in Berührung und war sofort davon fasziniert. Einige Zeit und einen Umzug in die Schweiz später fand Carmen ihre innere Berufung: Glücklich im Job sein und andere glücklich machen. Innerhalb von 7 Monaten hatte sie ein internationales Netzwerk mit vielen tausend Kontakten aufgebaut und ihre feel-good@office Online-Community gestartet.

Was ist nun Feel Good Management?

Dieses Berufsbild gibt es noch nicht allzu lange. Im Grunde genommen kümmert sich ein Feel Good Manager darum, dass es den Mitarbeitern in einem Unternehmen gut geht und eine gute, wertschätzende Arbeitsatmosphäre entsteht. Allerdings sind die konkreten Aufgabenfelder von Feel Good Managern so unterschiedlich wie die Firmen, für die sie arbeiten. Ein paar Beispiele sind:

  • Organisation von Firmenevents
  • Betreuung von neuen Mitarbeitern
  • Organisation von gemeinsamen sportlichen Aktivitäten
  • Ansprechpartner für die Sorgen der Mitarbeiter
  • Feedbackgespräche mit den Mitarbeitern führen / bei Konflikten helfen
  • Employer Branding
  • Möglichkeiten der Begegnung der Mitarbeiter / Führungskräfte schaffen

Viele Firmenchefs haben schon erkannt, dass nur zufriedene Mitarbeiter wirklich gute Arbeit leisten und gerne im Unternehmen bleiben. Nur übernehmen noch oft wir Assistentinnen diese Rolle, oft mehr oder weniger nebenbei, zusätzlich zu allen anderen Aufgaben, die täglich anfallen. In ihrem Vortrag gab Carmen Fries uns ein paar konkrete Beispiele, was wir tun können, um mehr Feel Good ins Office zu bringen:

  • Management by walking around:

Oft kennen die Mitarbeiter ihre Chefs gar nicht und die wissen nicht, was die Mitarbeiter täglich bewegt. Eine Methode, dieses Verhältnis zu verbessern, ist, dass der Chef, spontan oder angekündigt, die Abteilungen besucht. Die Assistentin plant die Besuche und hält ihren Chef dazu an, die Termine einzuhalten. Idealerweise sucht sie vorher heraus, wer in der Abteilung Geburtstag hat oder Vater/Mutter geworden ist etc., damit der Chef die Mitarbeiter darauf ansprechen kann. Sie kann ihn auch begleiten, und so gleich Bilder für den Facebook-Auftritt/die Firmenzeitschrift sammeln.

  • Wertschätzungsball:

Durch ein gut sichtbares Symbol, z. B. einen bunten Ball mit Lachsmiley, wird ein Mitarbeiter ausgezeichnet, der gute Arbeit geleistet hat. Der Chef übergibt den Gegenstand an einen Mitarbeiter, dem er danken möchte. Der Mitarbeiter behält den Ball für ein paar Tage auf seinem Schreibtisch. Anschließend gibt er den Ball an einen Kollegen / eine Kollegin weiter, den/die er selbst auswählt. So wandert die Wertschätzung gut sichtbar durch die Firma.

  • Last-Minute Kursteilnahmen für Familien / Freunde von Mitarbeitern:

Bietet die eigene Firma interne Kurse an, werden ja immer mal wieder kurzfristig Plätze frei. Anstatt sich dann über nicht ausgelastete Kurse zu ärgern, kann das Unternehmen die Plätze an Familienangehörige oder Freunde von Mitarbeitern anbieten. Das schafft echten Mehrwert und erhöht die Unternehmensverbundenheit.

Dies sind nur drei der Beispiele für Maßnahmen des Feel Good Managements, die wenig bis gar nichts kosten und doch so viel zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz beitragen.

Am Ende des Vortrags waren alle Teilnehmer, und auch die Referentin, restlos begeistert. Das Format des Online-Vortrags wurde sehr gut angenommen und wird nun in den kommenden Jahren der Regionalgruppe Saar die Möglichkeit geben, das Vortragsprogramm abwechslungsreich und interessant zu gestalten.

Bericht: Iris Hansen

 

Freitag, 20. Januar 2017

Am 20. Januar trafen wir uns im überraschend schönen Leonardo Hotel in Völklingen zur Jahresversammlung. Nach dem Sektempfang mit leckerem Fingerfood konnten wir uns in einer Hotelführung das Haus und beispielhaft eines der Zimmer ansehen, bevor wir zur Tagesordnung der Versammlung übergingen.

Zunächst kamen die üblichen organisatorischen Punkte wie Umlagebericht und den Bericht der Regionalleitung über das vergangene Jahr. Dann sprachen wir über die Veranstaltungen, die wir für 2017 planen und auch über das Orgateam der Gruppe. Beides finden Sie, wie üblich, in den Anlagen zu diesem Rundschreiben. Wie immer gilt: Wer sich einbringen will, ist uns jederzeit herzlich willkommen!

Im Anschluss führte uns unser Mitglied Eva Reinhards durch einen Brainstorming Workshop, bei dem wir schon Themenvorschläge für das Jahr 2018 zusammentrugen. Es fanden sich auch gleich Kolleginnen, die die Regionalleitung bei der Umsetzung der Veranstaltungen künftig unterstützen werden. Ein ganz großes Dankeschön noch einmal an dieser Stelle!

Wir hoffen, Ihnen gefällt unser Programm in diesem Jahr. Es wäre toll, wenn Sie unsere Veranstaltungen zahlreich besuchen und auch Ihre Bürokolleginnen und Bekannten dazu animieren, mitzukommen. Nur so können wir Ihnen auf Dauer ein interessantes und bezahlbares Weiterbildungsangebot bieten.

Mit dem November-Newsletter hat unser Partner HSM die bSb-Mitglieder zu einem Standbesuch auf der Paperworld am 28.01.2017 in Frankfurt eingeladen und die Kosten für den Eintritt übernommen. Iris Hansen, Christine ter Braak und Birgit Weidmann haben sich angemeldet und auch die Gelegenheit genutzt, sich die Vorträge des Assistenztages anzuhören. Iris Hansen berichtet darüber in ihrem Blog http://www.easy-office.tips/ und freut sich auf interessierte Leserinnen und Ihre Kommentare.

 

Samstag, 5. November 2016,
Tagesseminar „Miteinander statt Gegeneinander“ im Casino am Staden
Christine Wanjura Trainerin für gewaltfreie Kommunikation

Wir wünschen uns ein respektvolles Miteinander und erleben doch immer wieder Gespräche, die sich aus einer Kette von Angriffen, Verteidigungen und Rechtfertigungen zusammensetzen. Eine Möglichkeit, diese Kettenreaktion zu unterbrechen, ist aktives Zuhören. Wie lange können Sie Ihrem Gegenüber zuhören, ohne dass Sie ihm/ihr ins Wort fallen, um eine Frage zu stellen, eine Gegenmeinung zu äußern oder gar einen unerwünschten Ratschlag zu erteilen? Aktives Zuhören nach den Anregungen von Marshall Rosenberg bedeutet, dem Redefluss so lange zu folgen wie es dem Zuhörer möglich ist, das Gesagte zu wiederholen, zu spiegeln im Sinne von: „Habe ich richtig verstanden, dass …..“ So sollen Missverständnisse von Anfang an vermieden und eine gemeinsame Grundlage hergestellt werden. Im besten Falle ist aktives Zuhören eine Hilfe zur Selbsthilfe.

Ein anderes Feld der unerfreulichen Kommunikation ist das der Bewertung an Stelle von Beobachtung. Etwas konkret Gehörtes oder Gesehenes wiederzugeben, neutral bzw. wertfrei, gibt einem Gespräch einen anderen Verlauf als das Geschehene zu interpretieren, zu mutmaßen oder zu bewerten. Festzustellen: „Du warst gestern bis 19 Uhr im Büro“, hat eine andere Wirkung als zu sagen: „Du hast gestern aber lange gearbeitet“, und zwar für beide, Sprecher und Hörer.

Die Wirkung von Worten, von beobachteten Sachaussagen und noch mehr die von als vorwurfsvoll empfundenen Bewertungen, wecken Gefühle in uns. Starke, schwache, unangenehme und freundliche Gefühle, die etwas in uns „machen“. Rosenberg hat eine Liste von sog. neutralen Gefühlen zusammengestellt und regt an, Gefühle bzw. Worte zu vermeiden, die beim Gegenüber etwas auslösen können.

Christine Wanjura, unsere Referentin, die als Trainerin und Coach für Kommunikation und Konfliktbearbeitung tätig ist, sieht nach den von Rosenberg aufgestellten Regeln den Hauptgrund für angespannte Gespräche oder gar Konflikte in unerfüllten Bedürfnissen. Bedürfnisse sind universell und abstrakt, alle Menschen haben sie in unterschiedlichen Intensitäten, bei den verschiedensten Handlungen und zu allen Zeiten. Unsere Bedürfnisse sind der Motor für all unser Tun. Bedürfnisse sind immer positiv, auch wenn einer oder alle Beteiligten die Situation als unangenehm empfinden. Denn es gibt viele Wege, ein Bedürfnis zu befriedigen, manche Strategien sind nicht zielführend und können andere Menschen verletzen.

Die Liste der Bedürfnisse ist sehr ausführlich und geht von Achtsamkeit über Aufrichtigkeit, Dankbarkeit, Freude, Harmonie, Klarheit, Mitgefühl zu Ordnung und Respekt, Spaß, Struktur, Trauer hin zu Wertschätzung und Zugehörigkeit. Letzten Endes führen die Nuancen zu drei Themen, die alle Menschen miteinander verbinden: gehört werden, gesehen werden, wahrgenommen werden.

Seinem Gegenüber aktiv zuzuhören, ihm/ihr die erforderliche Aufmerksamkeit zu schenken und bei eigenen Aussagen darauf zu achten, dass die gewählten Worte im anderen gute Gefühle wecken, sind zwei wichtige Schritte auf dem Weg zu einer wertschätzenden Kommunikation.

Zu erkennen, welche Bedürfnisse einen selbst antreiben – besonders und gerade dann, wenn man einen Vorwurf „loswerden“ will – und versuchen herauszufinden, welche Bedürfnisse diejenige Person hat, die mir schon wieder eine unfreundliche Bemerkung „an den Kopf wirft“, ist vor allem Arbeiten mit und an sich selbst. Wenn ich weiß, welches meine „Stolpersteine“, meine „Auslöser“ oder „Trigger“ sind, kann ich in den entsprechenden Situationen sie zulassen oder bewusst eine andere Strategie wählen und damit ein konfliktfreies Gespräch führen, das für beide zu einem Gewinn wird.

Diese Theorie haben wir in vielen kleinen Übungseinheiten in die Praxis umgesetzt, uns ausgetauscht, wo unsere Stärken in der Kommunikation liegen und Mut mitgenommen, unsere Gewohnheiten zu hinterfragen und neue Wege im Miteinander-Reden zu gehen.

Bericht: Birgit Weidmann

 

„Landtag des Saarlandes“ – Parlamentsführung durch Dr. Riemann
Diskussion mit Jasmin Maurer, Piratenfraktion – Dienstag, 24. Mai 2016

Die Führung durch den Landtag des Saarlandes ist überschaubar. Der Weg führt vom Foyer eine Treppe hoch in den Plenarsaal und – wenn gewünscht – in den Raum, in dem die Pressekonferenzen abgehalten werden. Alle anderen Räumlichkeiten gehören zur internen Verwaltung und sind nicht zugänglich.

Dass es doch ein interessanter Abend war, liegt an den beiden Referenten: Dr. Ralf Riemann als Verwaltungsleiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit hat sich als „Mister Landtag“ herausgestellt, der auf jede Frage eine Antwort wusste. Jasmin Maurer als Abgeordnete der Piratenfraktion hat sehr offen über die Alltagsarbeit in der Politik gesprochen, die meist in 40 Wochenstunden nicht zu erledigen ist.

Dr. Riemann hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass das saarländische Parlament nicht nur das kleinste im Bund, sondern sogar weltweit die viertkleinste Volksvertretung ist. Die 51 Sitze sind derzeit aufgeteilt in 19 Sitze für die CDU, in 18 Sitzen für die SPD, die Linke haben 8 Sitze, die Piraten und Bündnis 90/Die Grünen jeweils 3 Sitze. Die in Deutschland übliche Anordnung, dass die konservative Partei auf der rechten Seite sitzt, aus Sicht des Landtagspräsidenten, und die „Sozialisten“ auf der linken Seite, ist ein Relikt aus der Zeit der französischen Revolution.

Weiter berichtete er über den Rhythmus der öffentlichen Sitzungen des Parlaments, über die Antragsmöglichkeiten und das Rederecht der einzelnen Abgeordneten, die Aufgaben der Abgeordneten, die Arbeit der verschiedenen Ausschüsse und dass auch dort quasi-öffentliche Verhandlungen stattfinden können, in dem die sog. organisierte Öffentlichkeit, also die Vertreter bestimmter Interessensgruppen, angehört bzw. als Berater in Gesetzesvorhaben einbezogen werden. Auch die finanzielle Situation des Saarlandes als Haushaltsnotlage-Land, über zwingend vorgeschriebene Ausgaben, die wenigen Einnahmemöglichkeiten und die Konsequenzen daraus, wurde gesprochen.

Eine Frage konnte Dr. Riemann nach innerer Zählung auch beantworten: In der Verwaltung und in den Fraktionen machen 8 Berufskolleginnen als Sekretärin/Assistentin ihre Arbeit.

Vorübergehend ist auch Jasmin Maurer eine Berufskollegin: Sie hat parallel zu ihrer Arbeit als Abgeordnete eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation absolviert. Diese temporäre Doppelbelastung war zum einen ihrem jugendlichen Alter geschuldet und zum anderen ihrer politischen Sicht, sie wurde mit 23 Jahren zur Abgeordneten der Piratenpartei gewählt. Sie hat sich auf die Mitarbeit in vier Ausschüssen konzentriert und musste erleben, dass viele der Anträge nicht „durchgegangen“ sind, einige wurden von Kollegen „übernommen“, so dass viel Hintergrundarbeit zu leisten ist, um immer wieder die Finger in die Wunden zu legen, die einem wichtig sind.

Die finanziellen Möglichkeiten einer nur 3-Personen-starken Fraktion sind gering, so dass die Beschäftigung von Personal mehr auf Kompetenzen denn auf Langfristigkeit angelegt ist. Die Aufgaben als Sekretärin/Assistentin sind sehr vielseitig, wechseln oft sehr kurzfristig, besonders in den Sitzungswochen, und bedingen hauptsächlich gute Nerven und großes Organisationstalent.

Aus persönlichen Gründen, u. a. dem Wunsch, in den Polizeidienst einzutreten, wird Frau Maurer nicht mehr für die Piraten kandidieren, so dass im Frühjahr 2017 ihre Tätigkeit als Abgeordnete enden wird. Trotz der hohen zeitlichen Belastung und dem großen Arbeitspensum zieht sie eine positive Bilanz und empfiehlt jedem Mitmenschen, sich politisch zu engagieren.

Einen Schritt zum politischen Engagement können wir alle tun: wenn wir an den Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen teilnehmen und damit aktiv mitbestimmen, welchen Weg unser Land gehen soll.

Bericht: Birgit Weidmann

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Mittwoch, 16. März 2016
Seminar Einführung in OneNote

OneNote ist ein kostenloses digitales Notizbuch, in dem man viele verschiedene Inhalte sammeln und übersichtlich sortieren kann.

Herr Ardian Beqiri, selbstständiger Computerfachmann aus Saarbrücken, führte uns anhand eines praxisnahen Beispiels, der Planung einer Reise, Schritt für Schritt durch die einzelnen Funktionen und Möglichkeiten von OneNote.

Der OneNote-„Notizblock“ ist in Abschnitte mit Unterabschnitten gegliedert, die jeweils mehrere Seiten enthalten können. Auf den Seiten kann der Text nicht nur eingetippt, sondern mit einem Tablet-PC auch handschriftlich eingegeben werden. Man kann Bilder oder Screenshots einfügen. Aus Webseiten eingefügte Texte werden automatisch mit der entsprechenden URL versehen. Sogar Sprach- und Videoaufzeichnungen können direkt mit OneNote aufgenommen oder aus externen Quellen eingefügt werden.

OneNote integriert sich in Office, wodurch Notizen, z. B. in Word, oder Kontaktinformationen in Outlook leicht aus OneNote übernommen werden können.

Durch die Freigabe über ein gemeinsames Netzlaufwerk, Sharepoint oder über die verschiedenen Cloud-Dienste wie OneDrive oder Dropbox kann man mit anderen gemeinsam im gleichen Notizbuch arbeiten – sogar zeitgleich!

Zwar konnten wir in der Kürze der Zeit nur an der Oberfläche des Programms kratzen, aber Herr Beqiri hat es verstanden, allen Teilnehmern Lust darauf zu machen, OneNote auszuprobieren.

Bericht: Iris Hansen

  

 

Dienstag, 16. Februar 2016, 19 Uhr
Arbeiten auf Augenhöhe

Die bSb-Regionalgruppe Saar startete am 16. März 2016 im Casino am Staden in Saarbrücken ihr diesjähriges Fachprogramm mit dem Workshop „Arbeiten auf Augenhöhe“.

Doris Bogendörfer hat uns mit ihrer Kollegin Martina Koch in diesem Workshop erläutert, welche Herausforderungen in der neuen Arbeitswelt bestehen, wie Lösungen aussehen können, damit in den Unternehmen zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Augenhöhe erfolgen kann.

„Arbeiten auf Augenhöhe“

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant, das spüren wir alle. Selbstbestimmung, Demokratisierung, Potenzialentfaltung sind nur einige der aktuellen Stichworte zu „Zukunft der Arbeit“. Aber wie wird heute diese neue Arbeitswelt schon gelebt und erlebt? Welche Lösungen sind erfolgreich? Woran können wir uns orientieren?

Dem ist das Projekt AUGENHÖHE – Film und Dialog auf der Spur. In dem Film „AUGENHÖHE“ berichteten Menschen aus den verschiedensten Unternehmen von ihren Erlebnissen, Erfolgen und Herausforderungen bei der Veränderung ihres Arbeitsumfeldes.

 

Hintergrund:

AUGENHÖHE – Film und Dialog

Das Projektteam hat einige Unternehmen besucht und porträtiert, in denen viele Prinzipien von „New Work“ bereits täglich umgesetzt werden. Der Dokumentarfilm berührt, inspiriert und macht Mut, sich neuen Denkmodellen zu öffnen. AUGENHÖHE möchte einen Beitrag zu einer neuen Arbeitswelt leisten, die von Selbstbestimmung, Potenzialentfaltung, Gleichwertigkeit, echter Zusammenarbeit und eben Augenhöhe geprägt ist.

So haben Mitarbeiter aus den vorgestellten Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten und Kollegen beschrieben:

  • „Erfahrung und Wissen wird geteilt“
  • „Offenes Ohr haben“
  • „kein Konkurrenzdenken“
  • „Transparenz und konstruktive Lösungen werden gemeinsam erarbeitet“
  • „Ich stelle den Anderen das zur Verfügung, was ich kann“
  • „Offene Kommunikation im Unternehmen“
  • „Ich möchte für die Firma da sein und für die Firma etwas tun“
  • „Eine offene, transparente, ehrliche und persönliche Meinung und Ansicht entfalten, in seinem persönlichen Umfeld“

Getreu dem Motto:

„Wer etwas haben möchte, was er noch nie hatte, wird wohl etwas tun müssen, war er noch nie getan hat“.

Im Anschluss an den Film waren die Teilnehmerinnen zu einem Austausch in Kleingruppen eingeladen. Im Nachdenken und im Gespräch zwischen den Referentinnen und den Teilnehmerinnen sind eigene Ideen entstanden, wie sich echte Augenhöhe auch im eigenen Arbeitsumfeld herstellen lässt. Diese Ideen wurden gesammelt und im Plenum gemeinsam diskutiert.

 

Die Referentinnen waren Doris Bogendörfer und Martina Koch:

Doris Bogendörfer, NLP-Trainerin (DVNLP), wingwave Coach, Profil-Passberaterin, ist Inhaberin der „Personalentwicklung Bogendörfer“ in Saarbrücken, www.bogendoefer-personalentwicklung.de

Martina Koch ist Expertin für Lebensphasenorientierung im Personalmanagement, ein Geschäftsfeld der Concept Leasing GmbH; Neunkirchen, www.martinakoch.concept@googlemail.com

 

 

Links zum Film und weiteren Informationen:

http://www.talent-source.ch/2015/02/arbeiten-auf-augenhohe-teil-1-was-bedeutet-fur-uns-augenhohe/

http://www.talent-source.ch/2015/03/arbeiten-auf-augenhohe-teil-2-wo-liegt-der-mehrwert-fur-unternehmen/

http://augenhoehe-film.de/de/home/

http://nordstarter.org/augenhoehe-der-film/blog/

 

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